content3

Therapien der Prostata

Therapien für Prostatakarzinom und Prostatitis

>> Therapien für Prostatakarzinom und Prostatitis

Vorträge

Die öffentlichen Vorträge der Privatklinik Bethanien zum Thema "sanfte Urologie" können hier eingesehen werden:

>> Die sanfte Urologie, Dr. P.J. Karrer
>> Kräuter und Chemie, Dr. U. Egli
>> Lasertherapie, Dr. D.A. Gobet
>> Mikrowellentherapie, Dr. Ch. L. Rosenthal



Therapien für die gutartige Prostatavergrösserung (BPH)

Während bis zum Anfang der 90er Jahre nur zwei Therapieoptionen für die BPH vorherrschten, nämlich die medikamentöse Behandlung mit Phytotherapeutika und die chirurgische Verkleinerung der Prostata (in der Regel die sogenannte transurethrale Resektion der Prostata, TURP), ist die Bandbreite der Therapieoptionen in den letzten Jahren deutlich erweitert worden. So sind in den letzten Jahren eine Reihe von weiteren medikamentösen und minimal-invasiven Therapieoptionen entwickelt worden, die das operative "Standardverfahren TURP" mit seiner relativ hohen Komplikationsrate und dem vergleichsweise langen Spitalaufenthalt in Frage stellen oder ergänzen. Als Resultat dieser Entwicklung lässt sich in fast allen westlichen Ländern eine deutliche Abnahme der Operationshäufigkeit feststellen.

Wahl der Therapie

Die gewählte Therapieform bei BPH hängt wesentlich vom Leidensdruck des Patienten, von dessen Alter und der Stärke der Symptome ab.
Klicken Sie auf auf das Feld Ihrer Wahl:

>> Medikamentöse Behandlung

Medikamentöse Behandlung

Da wäre zum einen die die konservative medikamentöse Behandlung. Es gibt Präparate, die die oben genannten Beschwerden lindern und das weitere Wachstum der Prostata verhindern können.

In den Anfangsstadien ist es hingegen empfehlenswert, vorerst einmal zuzuwarten. Leichtere Beschwerden können durch eine Vielzahl von pflanzlichen Medikamenten (zum Beispiel mit Extrakten der Sägepalme und Brennnesselwurzel) angegangen werden, die den Vorteil haben, nebenwirkungsfrei zu sein. Wichtig ist, dass man sich in der Apotheke beraten lässt, welche Produkte qualitativ hochwertig und in Studien geprüft sind.

Da Pflanzenpräparate nicht sofort wirken, muss sie der Patient mehrere Wochen lang einnehmen, bis der Effekt spürbar wird. Um die Wirkung aufrecht zu erhalten, ist zudem eine Dauertherapie notwendig.

Neben diesen pflanzlichen Medikamenten stehen heute eine ganze Reihe von weiteren Medikamenten zur Verfügung, die entweder direkt in den Hormonhaushalt der Prostata eingreifen oder die nervöse Versorgung des Blasenhalses beeinflussen. Diese Medikamente gliedern sich in die Kategorien 5-Alpha-Reduktase-Hemmern, Alpha-1-Rezeptoren-Blockern oder einer Kombination davon.

Auch mit diesen Medikamenten ist meist eine Dauertherapie nötig. Oder sie stellen nur eine Lösung auf Zeit dar, die später doch eine andere Lösung aufdrängt.

[schliessen]

>> Neue alternative Therapieformen

Neue alternative Therapieformen

In den letzten Jahren ist vor allem im Bereich der sogenannten minimalinvasiven Therapieformen weltweit sehr viel geschehen. Diese neuen Techniken haben zum Ziel, Patienten eine dauerhafte Lösung ihrer Probleme zu bieten, ohne dass ein operativer Eingriff mit mehrtätigem Spitalaufenthalt nötig ist.

Die mit Abstand wissenschaftlich und technisch fundierteste Methode (bei Urologen unter der Bezeichnung HE-TUMT "Hochenergetische Transuretrale Mikrowellentherapie" bekannt) wurde von einer schwedischen Firma entwickelt und wird heute unter der Bezeichnung PLFT ProstaLund Feedback Therapy weltweit angewendet.

Die transurethrale Nadelablation (TUNA), sowie die Tieftemperatur-Mikrowellentherapie (Low Energy LE-TUMT)haben sich nicht bewährt und werden von der europäischen Urologenvereinigung (EAU) nicht empfohlen.

>> Hochenergetische Mikrowellentherapie

[schliessen]

>> Operative Methoden

Operative Methoden

Wird ein operativer Eingriff bevorzugt, so gilt bei kleineren und mittelgrossen Prostatae die transurethrale Prostataresektion (TURP) als Standard. Als weiterer Standardeingriffe ist die Inzision der Prostata (TUIP) zu sehen, wo der obstruierte Harnkanal durch einen Einschnitt umgangen, bzw. befreit wird. Bei sehr grossen Prostataadenomen (80-100 g) wird die offene Operation (Prostatektomie) durchgeführt.

Auch bei den operativen Verfahren gibt es neue Techniken, welche die Verträglichkeit erhöhen und die Nebenwirkungen herabsetzen. Dies betrifft die neuen Laserverfahren, welche unter dem Kapitel Neue Therapien vorgestellt werden.

[schliessen]