HE-TUMT hat sich sowohl in Europa wie in den USA zu einer anerkannten Behandlungsmethode für BPH durchgesetzt. Insbesondere das PLFT-Verfahren hat sich nach dem Vorhandensein von Langfristdaten von klinischen Studien als vollwertige Methode zur Behandlung von BPH etabliert.
HE-TUMT wird in den Therapieempfehlungen sowohl der amerikanischen - (AUA),
der europäischen - (EAU), der Schweizer (SGU) und der deutschen Gesellschaft für
Urologie (DGU) ausdrücklich erwähnt. Dementsprechend geben die europäischen EAU Richtlinien
für die Behandlung von BPH folgendes an: "betreffend nicht-chirurgischer
Behandlungen ist die transurethrale Thermotherapie durch Mikrowellen
die attraktivste Wahl."
Internationale Statistiken zur der Anwendungshäufigkeit und
zu den Ergebnissen der HE-TUMT
Mit dem modernen HE-TUMT und PLFT Verfahren wurden bisher weltweit etwa 50.000 Patienten behandelt.
Die Tendenz, BPH mit HE-TUMT zu behandeln, ist eindeutig steigend, seit die Vorteile der Methode bei Aerzten und Patienten bekannter werden. Die Zunahme geht einher mit einer gleichzeitigen Abnahme der Zahl der operativen Eingriffe in fast allen Ländern.
Seit der ersten BPH- Mikrowellentherapie am Kantonsspital Basel konnten auch in der Schweiz bereits mehrere hundert Patienten konnten bereits erfolgreich behandelt werden.
Dr. Samuel Graber von Bern, neuer Leiter der Urologie an der Klinik Lindenhof in Bern, war massgeblich an der wissenschaftlichen Fundierung der PLFT- Methode beteiligt und präsentierte seine ersten klinischen Studien im Jahre 2002.
Der momentane Nachteil der neuen Behandlungsmethoden ist, dass sie im Gegensatz etwa zu Italien, Skandinavien, den USA oder Oesterreich noch nicht in die Rückerstattung der KVG aufgenommen worden sind. Das bedeutet, dass die Krankenkassen im Moment noch keinen Beitrag zur Behandlung leisten müssen. Da das schweizerische Aufnahmeverfahren langwierig ist, muss der Patient die Arzt- und Behandlungskosten selbst bezahlen. Bitte orientieren Sie sich bei Ihrem >>Urologen.
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